Wissenswertes

Sektion Nettesheim-Butzheim e.V.

Kevelaerwallfahrt 2019

Traditionell begeben sich unsere beiden Bruderschaften Nettesheim-Butzheim und Frixheim seit vielen Jahren am 2. Sonntag im Oktober gemeinsam auf den Weg in die Wallfahrtsstadt Kevelaer. So auch in diesem Jahr.

Nach der morgendlichen Messe im Klarissenkloster ging es gemeinsam zum Mittagstisch in eines der alteingesessenen Lokale im Schatten der Basilika. Bei gutbürgerlicher Küche fanden das amtierende Königspaar aus Nettesheim-Butzheim – Detlef und Ruth Winkel, der Königszug „Gillbachschützen“ sowie die mitgereisten Schützenschwestern und Schützenbrüder beider Bruderschaften ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Schuetzenbruderschaft-Kevelaerwallfahrt_2019

Da zu einem Wallfahrtstag für unsere beiden Bruderschaften natürlich auch der Gang des Kreuzweges gehört, begaben wir uns gegen 14:00 Uhr gemeinsam zur sehr idyllisch gelegenen parkartigen Kevelaerer Kreuzweganlage, welche ihren Anfang gegenüber dem Klarissenkloster an der Twistedener Straße hat. Die Allee der Kreuzweganlage wird durch einen alten Baumbestand gesäumt, während der Leidensweg Jesu Christi durch eindrucksvolle Skulpturen an den verschiedenen Stationen dargestellt wird.

Nach einem Schlusswort von Pater Kamps aus Kloster Knechtsteden, der uns dankenswerterweise schon seit vielen Jahren als geistlicher Beistand nach Kevelaer begleitet, wurde die verbliebene Zeit genutzt, um noch einmal durch die Läden der Innenstadt zu streifen, oder bei einer guten Tasse Kaffee und einem Stück Apfel-Walnuss-Kuchen den Tag in Kevelaer ausklingen zu lassen.

Wir würden uns freuen, wenn wir auch im kommenden Jahr wieder mit einer großen Anzahl von Wallfahrern nach Kevelaer reisen könnten um unser Schützenjahr ausklingen zu lassen.

von Toni Jordans

von Toni Jordans

Wissenswertes

Bezirksverband Nettesheim bezieht Position

Das gemeinsame Banner der Bruderschaften im Bezirksverband Nettesheim wurde jetzt im Verlauf des Bezirksjungschützentages vorgestellt.

Die Idee eines solchen Banners entstand anlässlich des diesjährigen Bruderschaftsabends mit dem Thema „Schützen gegen Rechts“. Hier reifte peu à peu der Gedanke, dass ein individuelles Banner – bezogen auf die Bruderschaften – erstellt werden solle, um „Flagge zu zeigen“. Mit auslösend war der Gedanke, dass Schützen aus Unkenntnis manchmal leider in der Öffentlichkeit in ihrer Tradition falsch beurteilt werden. Gewissen Strömungen wollen sie nun offen entgegentreten und „Flagge“ zeigen.

 

Die Idee eines gemeinsamen Banners der Bruderschaften im Bezirksverband Nettesheim wurde schleunigst vor Beginn der Schützensaison umgesetzt. Bezirksbundesmeister Wolfgang Kuck hat den Entwurf erstellt und es enthält alles, was deutlich machen soll: „Schützen wollen die Demokratie schützen“. Das Banner soll nun nicht nur an den Schützenfesttagen aufgehängt werden, sondern findet auch seinen Platz an Dorffesten, etc.

Ganz wichtig: Aus der Überlegung, nur ein Banner zu erstellen und es dann an die jeweiligen Bruderschaften auszuleihen, wurde ein größeres Projekt: Alle Bruderschaften haben jetzt selber auf eigene Kosten – ohne Unterstützung von Werbepartnern (und damit unabhängig!) – das Banner angeschafft.

Bezirksbundesmeister Wolfgang Kuck:

Auf einen solchen Bezirksverband kann man nur stolz sein, in dem jede Bruderschaft so mitzieht! Das ist einfach große Klasse“

RP-Online

   

Düsseldorf – Landtag:

Am 11. Okt. 2018 fand der Zapfenstreich vor dem Landtag statt. 800 Schützen aus ganz NRW waren dabei.

Begleitet von mehreren Fackelträgern zogen die Musiker des Tambourcorps „Frohsinn“ Düsseldorf-Flehe und die Bundesschützen-Musikkapelle Kleinenbroich bis zum Vorplatz des Landtags. Am Dienstagabend fand der Zapfenstreich vor dem Landtag statt. 800 Schützen aus ganz NRW waren dabei. In einem feierlichen Rahmen fand der Umzug statt. Mit Kesselpauken und drei Märschen positionierten sich die Würdenträger schließlich vor dem Landtag.

Aus ganz NRW waren Schützenkönige von den Abgeordneten des Landtags zum Parlamentarischen Abend eingeladen. In diesem Rahmen würdigte das Landesparlament die Verdienste des Brauchtums in NRW. Die Festrede hielt Landtagspräsident André Kuper. Im Landtagsgebäude würdigte Kuper die Schützen als „wichtigen Bestandteil der Gemeinschaften, die durch ihr ehrenamtliches und soziales Engagement ein Stück Geschichte und Kultur unserer Heimat erhalten.“ Er sagte ihnen auch Unterstützung zu, bei ihren Umzügen gleiche Sicherheitsstandards zu erreichen. Dabei soll ein Gespräch zwischen Heimat- und Innenministerium helfen, so Kuper. Rund eine Millionen Schützen sind in Nordrhein-Westfalen aktiv.

„Eine sehr adrette Veranstaltung – und gut gespielt von den Musikern“, sagt Britta Damm, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Düsseldorfer Schützenvereine. „Man hat ihm schon angemerkt, dass er selbst Schütze ist“, erzählt Damm. „Er war auch den ganzen Abend über dabei.“

Bereits zum fünften Mal fand diese Würdigung der Schützen statt. Im Zwei-Jahres-Rhythmus sollen dabei Gäste aus allen Vereinen und Bruderschaften eingeladen werden, um zusammen mit dem Landtagspräsidenten die Verdienste zu feiern. Zusammen mit dem Bund Historischer Deutscher Schützenbruderschaften sowie dem Rheinischen und Westfälischen Schützenbund wurde der Parlamentarische Abend organisiert.

Vor kurzem gab die Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen eine Erklärung für „Frieden und Freiheit“ ab, in der sie sich für die Europäische Einheit einsetzen und vor dem aufkommenden Nationalismus warnen. Dass das Schützenwesen nicht nur lokale Bedeutung hat, zeigt auch die Unesco: 2016 wurde es als immaterielles Weltkulturerbe ausgezeichnet.

 

RP Online

Martinuspark erstrahlt in neuem Glanz

Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nettesheim Butzheim führt seit vielen Jahren im Frühjahr und Herbst umfangreiche Pflegearbeiten im Martinuspark neben der Pfarrkirche durch.

Ein starker Unkrautbewuchs auf den alten Grabanlagen und Wegen erforderte in Vergangenheit allerdings immer häufiger kurzfristig angesetzte Pflegearbeiten um die Anlage in einem ansehnlichen Zustand zu erhalten. Um den Arbeitsaufwand für die freiwilligen Helfer der Bruderschaft in Grenzen zu halten, entstand nach Gesprächen zwischen Bruderschaft und Kirchenvorstand die Idee, durch das Einbringen von Unkrautfolie und Basaltschotter in Wege und Beete eine langfristige Lösung zu erreichen.

Nachdem die notwendigen Finanzmittel durch den Kirchenvorstand zugesichert waren, konnte es für die Angehörigen der Bruderschaft an die Arbeit gehen. Es galt eine Fläche von etwas über 200 Quadratmetern zu bearbeiten. So mussten zunächst die Wege und die Beete der alten Grabanlagen ausgekoffert, Mutterboden abtransportiert und viele Meter Randsteine verlegt werden, bevor die Folie und der Basaltschotter eingebracht werden konnten. Diese Arbeiten konnten nun dank der vielen freiwilligen Helfer der Bruderschaft Nettesheim -Butzheim nach 4 Samstagen in Folge abgeschlossen werden. Da ca. 25 Tonnen Basaltschotter bewegt werden mussten, ging es natürlich nicht ohne schweres Gerät. Dank der Unterstützung durch den Ansteler Landwirt Wilfried Jochemich der den Traktor mit Baggerschaufel steuerte, konnte auch diese Hürde genommen werden.

Brudermeister Toni Jordans und die beiden Vertreter des Kirchenvorstands Werner Balzer und Matthias Schlömer ziehen nach Abschluss der Arbeiten im Martinuspark nun ein positives Fazit. Der Park wurde optisch verschönert und der Aufwand der künftigen Pflegearbeiten kann nun deutlich reduziert werden. Ein besonderer Dank gilt neben den Geldgebern, den vielen freiwilligen Helfern der Bruderschaft Nettesheim-Butzheim, ohne deren Arbeitseinsatz das Projekt nicht hätte durchgeführt werden können. Brudermeister Toni Jordans verweist hier nicht ohne Stolz darauf, dass alle Generationen der Bruderschaft bei den Arbeiten im Park vertreten waren, was nicht zuletzt auch die sozialen Kontakte fördert.

 

Rheinischer Anzeiger – November 2017

Pfarrer Dr. Meik Schirpenbach wird neuer Bruderschaftspräses

Bruderschaften in Rommerskirchen: Dr. Schirpenbach ist nun dreifacher Präses

Der Leitende Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Rommerskirchen/Gillbach, Meik Schirpenbach, erhielt von den drei Brudermeistern die Urkunde als Präses von drei Sebastianus-Bruderschaften.

Auch in Rommerskirchen und Oekoven wird der Leitende Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Rommerskirchen/Gilbach, Meik Schirpenbach, das Präses-Amt bei den St.-Sebastianus-Schützenbruderschaften übernehmen.

Nachdem Monsignore Franz Josef Freericks nach über 26 Jahren seelsorgersicher Tätigkeit am Gillbach im Herbst 2017 in den Ruhestand getreten war, blieb das Amt des Bruderschaftspräses in den drei St.-Sebastianus-Bruderschaften der Pfarrei St. Martinus fast anderthalb Jahre lang verwaist. Mit der ganz im Zeichen des gestrigen Patronatstags stehenden Sonntagvorabendmesse in St. Martinus ist diese Vakanz beendet: Meik Schirpenbach, Leitender Pfarrer von mehr als 20 Gemeinden in Rommerskirchen und Grevenbroich, ist nun Präses in Nettesheim-Butzheim, Frixheim und Anstel.

Wie Matthias Schlömer, der Frixheimer Brudermeister berichtete, hat er vergangenen Herbst mit seinen Kollegen Toni Jordans (Nettesheim-Butzhem) und Peter Mahr (Anstel) ein Gespräch mit Schirpenbach geführt, bei dem dieser seine Bereitschaft zu diesem Amt erklärte. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt als Pfarrer im Herbst 2017 hatte er sich zunächst noch Bedenkzeit für seine Entscheidung erbeten. Die drei Brudermeister überreichten dem neuen geistlichen Oberhaupt der drei ältesten Bruderschaften im weiten Umkreis (als Gründungsjahr führen sie 1300 im Namen) eine entsprechende Urkunde.

 

Gleich zum Einstand besuchte Schirpenbach nach dem Gottesdienst die drei Patronatsfeste in der Butzheimer Begegnungsstätte, dem Schützenhaus in Frixheim und der Ansteler Schützenhalle. Bei der St.-Sebastianus-Bruderschaft Nettesheim-Butzheim gewann der zweifache König Wiegbert Maak auch den Titel „König der Könige“. In Frixheim wurden alle noch lebenden Königspaare der Bruderschaft geehrt, während die Ansteler St.-Sebastianus-Bruderschaft beim Patronatsfest traditionell ihre Nachwuchskönige ermittelt.

Von Sebastian Meurer

Brudermeisterwechsel

Der alte Brudermeister Andreas Heinrichs (rechts im Bild) und der neue Brudermeister Toni Jordans (links im Bild) bei der symbolischen Übergabe der Brudermeisterkette vor der Begegnungsstätte Butzheim. Rommerskirchen: Die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Nettesheim-Butzheim wählte am vergangenen Freitag auf der Mitgliederversammlung in der Begegnungsstätte einen neuen Vorstand.

Im satzungsgemäßen Wahlturnus stand in diesem Jahr zunächst die Entscheidung der Mitgliederversammlung über die Posten des Brudermeisters, des Schriftführers, des stellv. Geschäftsführers sowie des Schießmeisters an. Da der amtierende Geschäftsführer Markus Holz sowie Generaloberst Günther Neukirchen und der stellvertretende Schriftführer Frank Elendt ihren vorzeitigen Rückzug aus dem Vorstand bekannt gegeben hatten, wurde jedoch eine nahezu vollständige Neuwahl aller Vorstandsposten notwendig.

Bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung der Sebastianer hatte Brudermeister Andreas Heinrichs bereits angekündigt, sich 2017 nicht mehr zur Wahl zu stellen. Mit Andreas Heinrichs und Günther Neukirchen verliert die traditionsreiche Bruderschaft ihre beiden erfahrensten Vorstandsmitglieder. Beide wurden erstmals 2001 in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Andreas Heinrichs war von 2001 bis 2009 als Geschäftsführer für die Finanzen der Sebastianer zuständig. Von 2009 bis 2013 war er Stellvertreter des damaligen Brudermeisters Johannes Fünger, dessen Nachfolge er im Jahr 2013 antrat.

Günther Neukirchen diente den Sebastianern als Geschäftsführer im Jungschützenvorstand, Jungschützenmeister, 2 Schriftführer, sowie als 2. Brudermeister und Stellvertreter des damaligen Präsidenten Johannes Fünger. Seit 2008 stand Günther Neukirchen dem Regiment und Oberst und zuletzt als Generaloberst vor.

Bei der nun anstehenden Vorstandwahl in der von den Sebastianern gut besuchten Begegnungsstätte wurde Toni Jordans von der Mitgliederversammlung einstimmig zu neuen Brudermeister der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Nettesheim Butzheim gewählt. Der 57-jährige gehört der Bruderschaft seit 2006 mit Eintritt in den Jägerzug Waldeslust an. Im Jahr 2009 wurde Toni Jordans erstmals in den geschäftsführenden Vorstand gewählt und bekleidete nacheinander die Ämter des Schriftführers, Geschäftsführers und zuletzt des stellvertretenden Brudermeisters. Zum 2. Brudermeister wurde von der Mitgliederversammlung der bsiherige Schriftführer Dominik Holz gewählt. Ebenso deutlich votierte die Mitgliederversammlung für Jürgen Schmitz (Geschäftsführer), Christoph Huppertz (Schriftführer), Daniel Balzer (stellv. Geschäftsführer), Andreas Zündorf (stellv. Schriftführer) und Guido Schmitz zum Schießmeister. Als neuer Oberst steht Peter Becker mit seinem zukünftigen Adjutanten Heinrich Willkomm dem Regiment vor.

Abschließend wurde den scheidenden Vorstandsmitgliedern Andreas Heinrichs, Günther Neukirchen, Markus Holz, Carsten Wüster (stellv. Geschäftsführer), Frank Elendt und Tim Juschka (Oberst-Adjutant) für die langjährige hervorragende Vorstandsarbeit gedankt.

Mit dieser Vorstandswahl vollzieht sich in großen Teilen ein Generationenwechsel zu lebensjüngeren Schützen, was auf den erfolgreichen Fortbestand der Bruderschaft hoffen lässt. Die Planung weiterer Projekte tritt für den neuen Vorstand zunächst einmal in den Hintergrund. Priorität hat jetzt die neue Teambildung sowie die Einarbeitung in die originären Vorstandsaufgaben und natürlich die Vorbereitung des Schützen- und Heimatfestes 2017.

Erft Kurier – März 2017

Neuste Meldungen