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Große Auszeichnung für Wolfgang Kuck Drucken E-Mail
Presseberichte - 2019
Geschrieben von: NGZ Online   
Montag, den 11. März 2019 um 00:00 Uhr
ngz 20190311

Diözesanbundesmeister aus Rommerskirchen gewürdigt

Große Auszeichnung für Wolfgang Kuck

Rommerskirchen/Dormagen. Dem Diözesanbundesmeister und Vorsitzenden der Schützenbruderschaften im Erzbistum Köln wurde der Goldene Stern zum Sankt-Sebastianus-Ehrenkreuz verliehen – eine seltene Ehre.

Von Stefan Schneider

Wolfgang Kuck (5.v.r.) erhielt die Ehrung aus den Händen des Bundesschützenmeisters Emil Vogt bei einer Tagung in Büttgen-Vorst. Foto: Robert Hoppe

 

INFO

Bruderschaftsabend mit besonderem Thema

Was Wolfgang Kuck hat die Schützen im Bezirksverband Nettesheim für den 22. März um 19.30 Uhr ins Schützenhaus Frixheim eingeladen.

Was Bei dem Bruderschaftsabend beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem Thema „Schützen gegen Rechts“. Es werden drei Referenten erwartet.

Dass Wolfgang Kuck für sein langjähriges Engagement fürs Schützenwesen geehrt wird, ist keine Seltenheit. Und auch hohe Auszeichnungen waren schon darunter – das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz, der Hohe Bruderschaftsorden und nicht zu vergessen die Ernennung zum Ritter im Orden vom Heiligen Sebastian in Europa durch Otto von Habsburg, den Sohn des letzten österreichischen Kaisers im Jahr 2004. Dennoch gibt es immer noch Ehrungen, bei denen selbst Kucks Herz ein wenig höher schlagen dürfte. Eine solche wurde ihm nun in Büttgen-Vorst zuteil: Bei der Delegiertentagung der Bruderschaftsschützen des Diözesanverbandes Köln erhielt er aus den Händen von Bundesschützenmeister Emil Vogt den Goldenen Stern zum Sankt-Sebastianus-Ehrenkreuz. „Das ist eine der größten Auszeichnungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften BHDS", erläuterte der stellvertretende Diözesanbundesmeister Robert Hoppe (Grevenbroich).

Für Kuck kam die Ehrung unter den Augen der Delegierten aus mehr als 300 Bruderschaften in mehr als 30 Bezirksverbänden im Erzbistum Köln offenbar überraschend. Gerade hatte er zwei ehemaligen Bezirksbundesmeistern gedankt, die für ihr Wirken das Ehrenkreuz des Diözesanverbandes bekamen, als er selbst in den Mittelpunkt rückte. Seine Stellvertreter im Amt des Diözesanbundesmeisters, Robert Hoppe, Dietmar Vetterling (Brühl), Klaus Zinke (Königswinter) und Tobias Kötting (Birken-Honigsessen), bedankten sich gemeinsam mit Bundesschützenmeister Emil Vogt und dem stellvertretenden Bundesmeister des Bezirksverbandes Nettesheim, Matthias Schlömer, bei Kuck und dessen Ehefrau Carola für ein mehr als 40-jähriges Schützenengagement. In ihrer Laudatio beleuchteten Kucks Mitstreiter dessen Schützenleben als Brudermeister von Oekoven, Bundesmeister des Bezirksverbandes Nettesheim und des Diözesanverbandes Köln. Die Laudatoren hoben auch sein engagiertes Wirken im Präsidium des BHDS (19 Jahre) und in der Plenarversammlung der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (14 Jahre) hervor. Für Kuck und seine Gattin gab es danach langanhaltenden Applaus und Ovationen im Stehen, ehe Bundesschützenmeister Emil Vogt den Goldenen Stern verlieh. Kuck zeigte sich anschließend tief bewegt und bedankte sich für die Wertschätzung.

Der gebürtige Trierer lebt seit 1975 mit seiner Frau im Rommerskirchener Ortsteil Deelen und trat 1976 in die Oekovener St.-Sebastianus-Bruderschaft ein. Bereits ein Jahr später rückte er in den Vorstand die Basis für eine außergewöhnliche Schützenlaufbahn. 1993 regierte das Ehepaar Kuck die Oekovener Schützen, 1994 bildeten die beiden das Nettesheimer Bezirkskönigspaar. Von 1995 bis 2010 amtierte Wolfgang Kuck als Brudermeister, seitdem als Diözesanbundesmeister. Bekannt ist er für seinen trockenen Humor und seine Schlagfertigkeit. Bei Bekanntgabe der Ehrung jetzt hätte es aber selbst ihm beinahe die Sprache verschlagen.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Juli 2019 um 07:46 Uhr