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Das Königspaar Philipp Dubiel und Miriam Michels wird in Nettesheim und Butzheim umjubelt. Drucken E-Mail
Presseberichte - 2018
Geschrieben von: NGZ Online   
Montag, den 10. September 2018 um 00:00 Uhr
ngz 20180910
Das junge Königspaar Philipp Dubiel und Miriam Michels wird in Nettesheim und Butzheim umjubelt. König und Königin freuen sich über ihre Kutschfahrt am Sonntag.
Foto: Dieter Staniek
Info
So geht es beim Fest in „Nette-Butz" weiter
Montag 10.30 Uhr Frühschoppen
Dienstag 9.30 Uhr Gottesdienst; Parade; Frühschoppen; Schießen
16.45 Uhr Festzug mit Parade
20 Uhr Schützenball
Samstag 18.30 Uhr Gottesdienst
20 Uhr Krönungsball

Kaiserwetter für das junge Königspaar

Nettesheim-Butzheim Das Königspaar Philipp Dubiel und Miriam Michels wurde gestern mit viel Beifall bedacht. Die St.-Sebastianus-Bruderschaft feiert mit vielen Gästen.

Von Sebastian Meurer

Mit der Kutschfahrt beim Festzug erreichte das Königspaar Philipp Dubiel und Miriam Michels Am Sonntag Nachmittag den Höhepunkt seiner Regentschaft. Das von Oberst Peter Becker befehligte und um etliche Gastzüge aus befreundeten Vereinen verstärkte Regiment beendete den Umzug mit einer zackigen Parade vor dem Ehrenmal.

Mit dem gewohnten Elan war die St.-Sebastianus-Bruderschaft tags zuvor in ihr Schützenfest gestartet. Nachdem das Bundestambourkorps Amicitia, das 2019 sein 100-jähriges Bestehen feiern kann, seine Runde durch das Doppeldorf gemacht hatte, und der Fassanstich durch Brudermeister Toni Jordans und Bürgermeister Martin Mertens vollzogen war, gedachte Jordans am Ehrenmal der Opfer der beiden Weltkriege und schlug den Bogen zur Gegenwart. „Im Rahmen der europäischen Integration ist zumindest bei uns in Mitteleuropa kein Krieg mehr zu befürchten. Dass es vor den Grenzen der Europäischen Union ganz anders aussieht, ist bekannt", sagte Jordans. Er betonte: „Die Integration dieser Flüchtlinge in unsere Gesellschaft stellt uns vor riesige Herausforderungen. Reichen wir ihnen die Hand, anstatt Vorurteile zu pflegen. Toleranz ist der Schlüssel zum Frieden." Auch in Europa sei der Friede inzwischen „ein höchst zerbrechliches Gut", sagte er vor dem Hintergrund islamistischen Terrors. Doch auch der Brexit, die vielfach angestrebte Abschottungspolitik und der wieder aufgelebte Nationalismus trügen zum Gedeihen von Extremismus und Gewalt bei. Toni Jordans zeigte sich überzeugt: „Wir bewahren den Opfern von Krieg, Terror und Gewalt vor allem dann ein ehrendes Gedenken, wenn wir uns die Lehren, die Europa aus den Katastrophen des 20. Jahrhunderts gezogen hat, immer wieder bewusst machen." Er empfahl: „Treten wir insbesondere denjenigen aktiv entgegnen, die das Gedankengut und die menschenverachtende Sprache des Dritten. Reiches wieder salonfähig machen wollen." Die Zuhörer rief er dazu auf „gemeinsam dafür zu sorgen, dass Deutschland ein friedliches, weltoffenes Land bleibt. Lassen wir nicht zu, dass Gewalt oder gar Krieg jemals wieder Mittel der politischen Auseinandersetzung werden." Im restlos gefüllten Festzelt an der Wyckgasse wurde danach bis in die späte Nacht hinein gefeiert. Die Band „Sond Convoy" lieferte die Grundlage für die ausgelassene Stimmung.

Nach der Festmesse am Sonntag folgte die Frühparade, ehe Toni Jordans zum Musikalischen Frühschoppen einmal mehr Abordnungen aller Schützenvereine und -bruderschaften aus dem Gemeindegebiet willkommen heißen konnte. Heute werden Jubilare und andere verdiente Schützen geehrt. Am Dienstag wird beim Vogelschuss der neue Kronprinz ermittelt, für den es Kandidaten geben soll.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. September 2018 um 03:07 Uhr