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Hohe Auszeichnung für Schießmeister Dunkel Drucken E-Mail
Presseberichte - 2002
Geschrieben von: NGZ   
Dienstag, den 10. Dezember 2002 um 02:00 Uhr

Historische Deutsche Schützenbruderschaften
Hohe Auszeichnung für Schießmeister Dunkel

Mit dem traditionellen Delegiertentag endete jetzt in Frixheim der Veranstaltungsreigen 2002 des Bezirks Nettesheim im Bund der Deutschen Historischen Schützenbruderschaften. Neben den Rechenschaftsberichten des Vorstands stand vor allem die Ehrung verdienter Mitglieder im Mittelpunkt. Eine nachträgliche Gratulation inklusive eines Präsents ging an Ehrengeschäftsführer Hans Baumer - der Straberger hatte mit seiner Frau Wilma im September Goldhochzeit gefeiert.  

  Siegfried Dunkel

Der Fixheimer Schützen-Präsident Matthias Schlömer, Schießmeister Siegfried Dunkel, der geehrt wurde, Bundesmeister Wolfgang Kuck und Schriftführer Georg Klein beim Delegiertentag der Bruderschaften. NGZ-Foto: M. Reuter

Bis zuletzt streng geheim geblieben war die Auszeichnung für eine Institution des Bezirks: Schießmeister Siegfried Dunkel nahm aus der Hand von Bundesmeister Wolfgang Kuck das St. Sebastianus-Ehrenkreuz entgegen. Seit 1974 gehört er dem Bezirksvorstand an. Seinerzeit wurde der heute 67-jährige Butzheimer zum stellvertretenden Schießmeister gewählt, 1979 trat er dann die Nachfolge des damaligen Amtsinhabers Kaspar Schlaf als Schießmeister des Bezirks an. Wolfgang Kuck würdigte Dunkels Amtsführung in den fast drei Jahrzehnten seiner Tätigkeit als stets "pflichtbewusst und sehr engagiert".

Der zunächst sichtlich überraschte Ehrenkreuzträger hatte sich bald wieder gefasst und mit der obligatorischen Zigarre bewaffnet. Nicht enttäuscht wurde er auch in seiner Hoffnung, dass das Ordensband bei dieser Ehrung lang genug sein möge. Dunkel, nicht nur leidenschaftlicher Schütze, sondern seit fünf Jahrzehnten auch begeisterter Karnevalist, war im vergangenen Jahr der Verdienstorden des Festkomitees Kölner Karneval verliehen worden, wobei die Verantwortlichen allerdings seiner Kragenweite 50 nur unzureichend Rechnung getragen hatten.

Erstmals durch den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften verliehen wurde der Förderpreis "Wir leisten Schützenhilfe" für besonderes soziales Engagement im karitativen Bereich. Die ersten Preisträger sind Manfred und Gabi Kootz aus Hackenbroich, die in ihrer Amtszeit als Bezirkskönigspaar 2000/01 eine Spendenaktion zugunsten der Kinderkrebsklinik der Universität Düsseldorf initiiert hatten. Höhepunkt der ein Dreivierteljahr lang währenden Sammlung, die fast 150.000 Mark erbrachte, war im Mai 2001 der so genannte Tag X in Hackenbroich.

Stellvertretend für die beiden Geehrten nahm in Frixheim jetzt Willi Fücker, der Schießmeister der StHubertus-Bruderschaft Hackenbroich-Hackhausen den Preis entgegen. Zuvor hatte Wolfgang Kuck die Ereignisse des Jahres Revue passieren lassen und den Gastgebern von der Frixheimer St.Sebastianus-Bruderschaft um Präsident Matthias Schlömer für die tadellose Organisation der zahlreichen Veranstaltungen im Schützenhaus am Kirchweg gedankt.

Zu den Höhepunkten der vergangenen zwölf Monate zählte der Bezirksjungschützentag im April und der im Mai folgende Königstag ebenso wie das Königsschießen im August, alle vom wetter begünstigt. Schießmeister Siegfried Dunkel attestierte dem Schützennachwuchs bei seinen Horremer St.Hubertus-Schützen vor den Namensvettern aus Straberg und Hackenbroich gesiegt zu haben. Bester Einzelschütze war wiederum Hans-Joachim Fischer aus Straberg, während Holger Hambloch aus Anstel neuer Bezirkskönig wurde. S.M.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Januar 2009 um 12:34 Uhr
 
 

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