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Presseberichte - 2002
Geschrieben von: NGZ   
Montag, den 25. November 2002 um 02:00 Uhr

Bezirkskonferenz Mitte
Getagt wird künftig nur noch jährlich

Die einjährige Pause, die diesmal zwischen den voran gegangenen Runden der drei Bezirkskonferenzen lag, wird künftig die Regel sein. Wie Bürgermeister Albert Glöckner jetzt bei der Konferenz Mitte für den Bereich zwischen Butzheim und Anstel deutlich machte, soll auch in den beiden anderen Bezirken künftig nur noch einmal im Jahr, und zwar jeweils im November, getagt werden.

Als Begründung dafür, die in den Jahren 2000 und 2001 abgehaltene Frühjahrsrunde wegfallen zu lassen, nannte Glöckner in erster Linie Terminschwierigkeiten, aber auch mögliche Probleme der Budgetgestaltung bei den Bezirkskonferenzen. Nach der Vorstellung der von der Gemeinde Rommerskirchen in diesem Bereich verfolgten Projekte durch Dr. Elmar Gasten berichtete der stellvertretende Bürgermeister Matthias Leufgen (UWG) über die Seniorenarbeit in der Gemeinde und die kürzlich erfolgte Gründung eines so genannten Ältestenrats.

Dieser soll die Aktivitäten der Seniorenarbeit im Gemeindegebiet begleiten und als Ansprechpartner für ältere Mitbürger fungieren. Martina Fünger (CDU), zweite Stellvertreterin von Bürgermeister Glöckner, überreichte im Frixheimer Schützenhaus Präsident Matthias Schlömer von der gastgebenden St. Sebastianus-Bruderschaft den dritten Preis des Kreiswettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden", der mit einem Geldbetrag in Höhe von 450 Euro verbunden ist. Mit diesem Geld soll eine zweite Bank an dem Kreuz angebracht werden, das sich an der Ecke Frixheimer Straße/Dorfstraße befindet.

Mit einer eventuell verbleibenden Restsumme will die Bruderschaft das Dorf durch Blumenschmuck verschönern. Allseits mit Spannung erwarteter Höhepunkt der Bezirkskonferenz war einmal mehr die Verteilung der Zuschüsse, die Kämmerer Hermann Schnitzler zufolge ausschließlich für investive Maßnahmen vergeben werden dürfen. Gefördert werden etwa 4.500 Euro teure Umbauarbeiten der Frixheimer Sebastianer am Schützenhaus und ein 930 Euro teures Projekt der Nettesheimer St. Sebastianus-Bruderschaft.

Die Anschaffung von Inventar für ihre Schützenhalle wird die Ansteler Sebastianus-Schützen 2.000 Euro kosten. Für die Frixheimer Gemeinschaftsgrundschule wurden 450 Euro für die Anschaffung einer Digitalkamera bewilligt. Problematisch gestaltete sich zunächst der Zuschuss für einen Schellenbaum, den das Bundestambourkorps Amicitia aus Nettesheim-Butzheim anschaffen möchte.

Nachdem Günter Neukirchen, der Vizepräsident der Nettesheimer Bruderschaft, auf die repräsentative Funktion des die Gillbach-Gemeinde weit über den eigentlichen Rommerskirchener Einzugsbereich hinaus vertretenden Spielmannszugs verwiesen hatte, bahnte sich eine Lösung an. Die Bezirkskonferenz Mitte entschied sich letztlich dafür, auf einen ihr eigentlichen zustehenden Betrag von 2.000 Euro zu verzichten. Mit diesem Geld wird nun die Verwaltung die Anschaffung des Schellenbaums fördern. S. M.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Januar 2009 um 12:34 Uhr
 
 

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