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Zuschüsse für Wegekreuz und Glockenturm Drucken E-Mail
Presseberichte - 2001
Geschrieben von: NGZ   
Mittwoch, den 06. Juni 2001 um 01:00 Uhr

Bezirkskonferenz Mitte kam Förderanträgen nach
Zuschüsse für Wegekreuz und Glockenturm

Mit der Bezirkskonferenz Mitte endete jetzt die Frühjahrsrunde des unmittelbar nach der Wahl des SPD-Bürgermeisters Albert Glöckner im Herbst 1999 eingerichteten neuen Gremiums: Bekanntlich waren seinerzeit mit der Einteilung des Gemeindegebiets in Bezirke die - dem Wahlergebnis gemäß - sämtlich der CDU zustehenden fünf Ortsvorsteher-Posten abgeschafft worden.

Nachdem es insbesondere nach der Herbstrunde 2000 heftige Kritik seitens der Union an diesem Forum gegeben hatte, das aus Sicht der CDU vor allem der Selbstdarstellung des SPD-Bürgermeisters diene, verlief die Frühjahrsrunde in Rommerskirchen, Evinghoven und Butzheim diesmal ungeachtet der einen oder anderen Diskussion relativ geräuschlos. Dies gilt nicht zuletzt für die Verteilung der Finanzmittel, mit denen der Rat die Konferenzen ausgestattet hat. Für die Konferenz Mitte war dabei entsprechend seiner Einwohnerzahl ein Betrag von 16.000 Mark zur Verfügung gestellt worden.

Angesichts der verbliebenen Restmittel von über 10.000 Mark stand den örtlichen Vereinen damit eine bestens gefüllte Kasse zur Verfügung. Ausgegeben wurden unter dem Strich 15.850 Mark, so dass die Bezirkskonferenz im kommenden Herbst noch über 10.400 Mark verfügen kann. Statt des gewünschten Zuschusses in Höhe von 3.700 Mark erhielt die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft auf Vorschlag des Rathauses lediglich 1.850 Mark für die Renovierung ihres Schützenhauses. Für die Gestaltung des Kreuzes an der Einmündung der Dorfstraße in die Frixheimer Straße wurde der Bruderschaft ein Zuschuss in Höhe von 2.000 Mark gewährt: Die Bruderschaft wird im Gegenzug die Instandsetzung in Eigenleistung vornehmen und übernimmt gleichzeitig eine Patenschaft für das Wegekreuz.

Was die Ansteler St.-Sebastianus-Bruderschaft angeht, so erhält diese einen Betrag von 3.500 Mark. Verwendet werden soll das Geld für den Außenanstrich der Schützenhalle, wofür 3.000 Mark aufgewendet werden, sowie für die Außenbeleuchtung. Rolf Martens von der ehemaligen Dorfgemeinschaft Nettesheim-Butzheim, die im Jahr 1987 die zwölf Monate währende Butzheimer 1000-Jahrfeier organisiert hatte, begründete dann ausführlich seinen Förderantrag für das wohl ambitionierteste Projekt des Abends: Für die Errichtung eines Glockenturms auf dem Nettesheimer Friedhof bewilligte die Bezirkskonferenz die von Martens beantragten 4.500 Mark in voller Höhe - insgesamt wird die Dorfgemeinschaft für die Errichtung des Turms, dessen Glocke aus der ehemaligen Kapelle an der Klosterstraße stammt, 12.300 Mark aufwenden.

Die St.-Sebastianus-Bruderschaft Nettesheim-Butzheim engagiert sich für die Restaurierung des offiziell so genannten Fußfalles III an der Nettesheimer Ortsgrenze. Nachdem der neue Präsident Johannes Fünger die Pläne der Schützen hierfür vorgestellt hatte, sah die Konferenz auch hier keinen Grund, der Bruderschaft den beantragten Zuschuss in Höhe von 4.000 Mark zu bewilligen. Nachdem wie gewohnt mehrstündigen Prozedere konnte Albert Glöckner auf einen einmal mehr rundum gelungenen Abend zurück blicken. S. M.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Januar 2009 um 12:44 Uhr
 
 

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