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Presseberichte - 2001
Geschrieben von: NGZ   
Mittwoch, den 30. Mai 2001 um 01:00 Uhr

Bezirksköniginnentag wurde in Widdeshoven gefeiert
Ein Dutzend Königinnen im Mittelpunkt

Der Bezirk Nettesheim im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und die gastgebende St.-Sebastianus-Bruderschaft Hoeningen hatten gerufen, und - fast - alle Königspaare waren der Einladung gefolgt. Bei sommerlichen Temperaturen standen diesmal die "besseren Hälften" der jeweiligen Regenten zwischen Hoeningen, Horrem und Hackenbroich im Mittelpunkt des Geschehens. Gastgeber beim Bezirksköniginnentag des Bezirks Nettesheim im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften war die Bruderschaft Hoeningen.

Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit einer großen Kaffeetafel. Von der Widdeshovener Festhalle an der Rathausstraße, dem "Hauptstandort" ihres Wirkens, begaben sich die königlichen Hoheiten nebst ihrem Gefolge dann zur Hoeninger Pfarrkirche St. Stephanus, wo sie mit Pfarrer Heribert Koch den Festgottesdienst feierten. Bundesmeister Wolfgang Kuck widmete seine Ansprache dem Motto "Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt", wobei er in den Bruderschaften ein Mittel sah, diesem Wort gerecht zu werden. Nach dem Kirchgang begab sich die Festgesellschaft zurück nach Widdeshoven, wo die Band Erftland-Express zum Tanz aufspielte.

Der Reigen der Regentenpaare, die sich zum Königinnentag die Ehre gaben, wurde vom Bezirkskönigspaar Gabi und Manni Kootz von der St.-Hubertus-Bruderschaft Hackenbroich-Hackhausen angeführt. Von der St.-Hubertus-Bruderschaft Horrem waren Elke und Michael Rings mit von der Partie, während die gleichnamigen Brauchtumshüter aus Straberg von Manina und Heinz Nowak repräsentiert wurden. Die St.-Sebastianus-Schützen aus Gohr waren in Widdeshoven und Hoeningen durch Waltraud und Paul Schmitz vertreten.

Seitens der gastgebenden Hoeninger Sebastianer, die in diesem Jahr ihr 350-jähriges Bestehen feiern, walteten Ursula und Franz-Josef Liedmann letztmals ihres Amtes. Die St.-Sebastianus-Bruderschaften Nettesheim -Butzheim und Frixheim, die vor einem Jahr ihr 700-jähriges Bestehen feiern konnten, wurden durch Susanne und Wiegbert Maak sowie Ulrike und Wilfried Müller repräsentiert. Für die St.-Sebastianus -Bruderschaft Rommerskirchen - im vergangenen Jahr 475

Jahre alt geworden - waren Gisela und Horst Kitzmann dabei und von den Oekovener Sebastianern - sie feierten 2000 ihr 75-jähriges Bestehen - kamen Jutta und Uwe Friedrich. Das Dutzend voll gemacht wurde durch Ulrike und Wilfried Reisdorf sowie Annemie und Hermann Vetten von den beiden Schützenvereinen Ramrath-Villau und Widdeshoven -Hoeningen, die zwar als solche dem Bezirksverband nicht angehören, gleichwohl jedoch für die Hoeninger St.-Sebastianus-Bruderschaft große Bedeutung haben, wie sich in wenigen Tagen beim pfingstlichen Bruderschaftsfest der Sebastianer einmal mehr zeigen wird.

Namens des Bezirks überreichte Wolfgang Kuck Urkunden, während Brudermeister Arnold Hirtz allen Königspaaren als Ehrengabe jeweils einen Band der Ortschronik von Dr. Josef Schmitz überreichte. Zu später Stunde fand schließlich auch Bezirkspräses Pfarrer Reinhold Steinröder den Weg nach Widdeshoven. Nach dem Königinnentag hat für den Bezirksverband Nettesheim als solchen zunächst einmal die Sommerpause begonnen, bevor dann am 11. August beim Königsschießen in Hoeningen der Nachfolger des amtierenden Bezirkskönigs Manfred Kootz ermittelt wird.

Anders sieht dies für die einzelnen Bruderschaften aus, die in den kommenden Wochen und Monaten ihre Heimatfeste begehen werden. Den Anfang machen zu Pfingsten die Hoeninger Sebastianer, die anlässlich ihres 350-jährigen Bestehens mit Domherr Prälat Dr. Heiner Koch, dem Bundespräses der Bruderschaften, diesmal ganz besonders hohen Besuch im Schatten der Hoeninger Pfarrkirche willkommen heißen können. S. M.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Januar 2009 um 12:45 Uhr
 
 

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