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Andreas Heinrichs kündigt Rückzug an Drucken E-Mail
Presseberichte - 2016
Geschrieben von: NGZ-Online   
Donnerstag, den 31. März 2016 um 00:00 Uhr
31. März 2016 | 00.00 Uhr

Rommerskirchen

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Andreas Heinrichs kündigt Rückzug an

Andreas Heinrichs im Nettesheimer Martinuspark.

FOTO: Anja Tinter

Die St. Sebastianus-Bruderschaft steht vor einem Jahr des Umbruchs. Bei der Jahreshauptversammlung der Sebastianer hat Brudermeister Andreas Heinrichs jetzt angekündigt, sich 2017 nicht mehr zur Wahl zu stellen. Gleichfalls aus der Führungsriege ausscheiden wird Oberst Günter Neukirchen. Damit wird die traditionsreiche Bruderschaft ihre beiden erfahrensten Vorstandsmitglieder verlieren. Beide wurden erstmals 2001 in den Vorstand gewählt.

Zu den wichtigsten Aufgaben seines letzten Jahres als Chef der Bruderschaft zählt der 51-jährige Andreas Heinrichs, "die Bruderschaft neu zu strukturieren". Da wird insbesondere auch die seit mehr als einem Jahrzehnt wahrgenommenen Aufgaben als eine Art ehrenamtlicher Grünflächenkolonne von Nettesheim-Butzheim betreffen.

Die Zahl Liegenschaften, um die sich die Bruderschaft kümmert, ist beachtlich: Sie reicht vom Schützenplatz und der zur Begegnungsstätte Alte Schule führenden Pfarrer-Zander-Brücke, umfasst die Begegnungsstätte selbst ebenso wie das "Königseck" an der Ecke von Kuhlegasse und Bachstraße, den Martinuspark, die Pflege des Kapellchens an der B 477 sowie die von verschiedenen Wegekreuzen. Der harte Kern derjenigen, die sich diesen Aufgaben widmet, setzt sich bislang aus Vorstandsmitgliedern zusammen. Andreas Heinrichs möchte das Gefüge möglichst nachhaltig auflockern: "Feste Teams wären am günstigsten", wobei seiner Auffassung nach die genannten Aufgaben nicht mehr zu den zwingenden Pflichten von Vorstandsmitgliedern gehörten sollten. "Der Vorstand sollte nicht mehr erster Kümmerer sein müssen", beschreibt Heinrichs seine Zielvorstellung. Die von ihm für die kommenden zwölf Monate anvisierte Neustrukturierung erschöpft sich damit freilich nicht: Die Bruderschaft sollte ihre Schwerpunkte neu bestimmen und sich darüber klar werden, "welche Veranstaltungen und welche Projekte im Jahresverlauf umgesetzt werden sollen", sagt Andreas Heinrichs. Auch wenn er den Begriff selbst nicht benutzt, bestreitet er nicht, nach mehr als anderthalb Jahrzehnten "amtsmüde" zu sein. Von 2001 bis 2009 war der seit fast 35 Jahren bei der Sparkasse Neuss tätige Bankbetriebswirt als Geschäftsführer für die Finanzen der Sebastianer zuständig. Von 2009 bis 2013 war er Stellvertreter des damaligen Brudermeisters Johannes Fünger, dessen Nachfolge er vor drei Jahren antrat. Seit 1977 Mitglied der Bruderschaft, erlebte Andreas Heinrichs 2013 /2014 den Höhepunkt seiner Schützenlaufbahn, als er und seine Frau Elke als Königspaar regierten.

Sein damaliger Nachfolger Toni Jordans ist übrigens auch sein designierter Nachfolger als Brudermeister. Bei dem Treffen der Schützen in der Butzheimer Begegnungsstätte erklärte der stellvertretende Brudermeister jedenfalls seine Bereitschaft, im Frühjahr 2017 für das Führungsamt zu kandidieren. Dann wird die Hälfte des Vorstands neu zu besetzen sein, wobei neben Heinrichs und Neukirchen auch der stellvertretende Schriftführer Frank Elendt bereits angekündigt hat, nicht zu einer Wiederwahl anzutreten.

Quelle: NGZ
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Mai 2017 um 12:00 Uhr
 
Schützen schreiben früh Dorfgeschichte Drucken E-Mail
Presseberichte - 2015
Geschrieben von: NGZ Online   
Mittwoch, den 07. Oktober 2015 um 00:00 Uhr

7. Oktober 2015 | 00.00 Uhr

Rommerskirchen: Schützen schreiben früh Dorfgeschichte

 

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Die Fahne des nur 60 Jahre alt gewordenen Schützenvereins lebt weiter: Sie wird alljährlich beim Schützenfest der St.-Sebastianus-Bruderschaft präsentiert (v.l.n.r. Detlef Bolz, Klaus Otto, Theo Huppertz und Klaus Erdmann)

FOTO: Anja Tinter

Rommerskirchen. Die Dorfchronik von Theodor Hilgers ist eine Fundgrube. Hilgers' Enkel Theo Huppertz und der Geschichtskreis haben dort Interessantes zum einstigen Bürgerschützenverein gefunden - etwa zu dessen Verhältnis zum Judentum. Von Sebastian Meurer

Aufschlüsse über ein bislang wenig bekanntes Kapitel nicht (nur) der Schützenhistorie bietet die Dorfchronik von Theodor Hilgers (1857-1948), mit der sich gerade der Geschichtskreis Rommerskirchen beschäftigt. Nicht, dass kriegserfahrene Unteroffiziere im Schützenwesen kurz nach der Gründung des Deutschen Reichs 1870/1871 die Regimentsführung übernahmen, ist für Klaus Erdmann das eigentlich Interessante an der Chronik. "Erstaunlich ist, dass in dem Verein Juden mitgewirkt haben und das auch offensichtlich als Selbstverständlichkeit angesehen wurde", sagt der Sprecher des Geschichtskreises.

Die Rede ist vom damaligen "Bürger-Schützen-Verein", an dessen Existenz heute noch eine Fahne erinnert, die der seit 35 Jahren amtierende Fähnrich Klaus Otto alljährlich bei den Umzügen der St. Sebastianus-Bruderschaft mitführt. Darüber hinaus ist jedoch selbst eingefleischten Brauchtumshütern nur wenig über den 1879 gegründeten Verein aus Nettesheim-Butzheim bekannt, der mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 sein Wirken einstellte.

Licht ins Dunkel bringen nun Klaus Erdmann vom Geschichtskreis und Theo Huppertz aus Butzheim. Huppertz' Großvater Theodor Hilgers (1857-1948) hat sich nämlich als damaliger Dorfchronist auch mit dem Schützenverein beschäftigt, dessen König er zu Beginn des 20. Jahrhunderts war. Wie Hilgers' Aufzeichnungen deutlich machen, folgte die Vereinsgründung einem auch andernorts bekannten Muster. Der Deutsch-Französische Krieg 1870/1871 und die Gründung des Deutschen Reichs waren ein wesentlicher Grund. "Diese Männer sind es gewesen, die wenige Jahre vorher mit dazu beigetragen haben, das Deutsche Reich zusammen zu schmieden", heißt es in der Chronik. Juden, die in Nettesheim-Butzheim lebten, waren durchaus exponierte Mitglieder des Schützenvereins: Zu den Offizieren des Vereins etwa gehörte gleich nach dessen Gründung etwa Lazarus Marx. Aus dem Feldzug 1870/71 hatte er das Eiserne Kreuz mitgebracht, wurde bei einer Beförderung im Schützenverein allerdings "stillschweigend übergangen" und erhob Einspruch, wie Theodor Hilgers aus den frühen 1880-er Jahren berichtet. Mit überraschendem Ergebnis, wenn man andere Zeitzeugnisse kennt: "Dieser Einspruch wurde allgemein anerkannt und daher dem Verletzten Genugtuung verschafft", schreibt der Chronist. Über Jakob Marx, ein anderes Mitglied der in Butzheim lebenden jüdischen Familie, äußert sich der Chronist wie folgt: "Ihm gebührt alle Hochachtung von Seiten des Vereins." Marx repräsentierte die Schützen aus Nettesheim-Butzheim übrigens, als 1904 Zons die Stadtrechte verliehen wurden.

Weniger gut waren die Beziehungen zu einer anderen Nachbarstadt. Schon beim ersten Schützenfest gab es Krach: "Grevenbroich hat sich seitdem unserer Freundschaft enthalten", schreibt Theodor Hilgers, Sein Enkel Theo Huppertz beschäftigt sich seit gut einem Jahrzehnt mit der Chronik, die zeitweise auch mal im Kreisarchiv zu finden war.

Quelle: NGZ

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Mai 2017 um 12:01 Uhr
 
"Graf Klausing" regiert jetzt auch als König Drucken E-Mail
Presseberichte - 2015
Geschrieben von: NGZ-Online   
Dienstag, den 22. September 2015 um 00:00 Uhr

Rommerskirchen. Daniel und Ines Klausing lösten als Königspaar jetzt Toni und Marlene Jordans ab.

Daniel und Ines Klausing starten ins Regierungsjahr. FOTO: G. Salzburg Als "Daniel Graf Klausing" firmiert der neue Schützenkönig der St. Sebastianus-Bruderschaft im sozialen Netzwerk Facebook. Den Grafen könne er jetzt durch den König ersetzen, regte Dechant Monsignore Franz Josef Freericks an, als er den neuen Regenten mit der Königskette ausstattete. Mit der feierlichen Krönung des neuen Königspaars Daniel und Ines Klausing setzte die St. Sebastianus-Bruderschaft jetzt den Schlusspunkt unter ihr Schützenfest.

Die Vorstellung der beiden verband Geschäftsführer Markus Holz mit einem ultimativen Appell an die Mitglieder der Bruderschaft: "Es darf in Nettesheim-Butzheim kein Schützenfest ohne Königspaar geben." Alle Schützen sollten sich Holz zufolge schon jetzt Gedanken machen, wer 2016 die Nachfolge des soeben gekrönten Daniel Klausing antreten soll. "Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man das Regierungsjahr nie vergessen wird", betonte Holz.

Daniel Klausing hat es der Liebe wegen an den Gillbach verschlagen: Der heute 32-Jährige startete seine Schützenkarriere 2008 zunächst in Kaarst und trat 2010 dem Bundestambourkorps "Amicitia" bei, dessen Vorsitzender er seit 2014 ist. Der gebürtige Neusser verfügt über den Meisterbrief für Veranstaltungstechnik und arbeitet als Rettungssanitäter für den Malteser Hilfsdienst in Neuss. In weniger als zwei Monaten wird Daniel Klausing demonstrieren, dass er auch dem Winterbrauchtum zugetan ist: Bei den Ansteler Burgrittern zählt er nämlich als Jungfrau "Daniel(a)" zum neuen Dreigestirn. Ines Klausing (28) ist die Enkelin des "Kaiserpaars" Bernhard und Sofie Kirschner und als solche mit dem Brauchtum von Kindesbeinen an bestens vertraut. Die Königin arbeitet als Krankenschwester im Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss und teilt die Begeisterung ihres Mannes fürs Tambourkorps, dessen Geschäftsführerin sie ist.

Vor der Inthronisierung der neuen Regenten hatte Brudermeister Andreas Heinrichs das bisherige Königspaar Toni und Marlene Jordans verabschiedet. Stets "charmant und liebenswürdig", seien die beiden "die Garanten unserer Begeisterung" gewesen, würdigte Andreas Heinrichs das bisherige Königspaar, das die Schützen zum Abschluss des Regierungsjahrs noch einmal mit viel Beifall feierten.

Quelle: S.M.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2016 um 05:40 Uhr
 
Daniel Klausing wird neuer Schützenkönig Drucken E-Mail
Presseberichte - 2015
Geschrieben von: NGZ-Online   
Mittwoch, den 16. September 2015 um 05:51 Uhr

Rommerskirchen. Chefartillerist Hans Nolden erhielt jetzt das Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz.

Daniel Klausing und Ines Daniel und Ines Klausing sind das neue Kronprinzenpaar der St. Sebastianus-Bruderschaft. Beide gehören dem Bundestambourkorps Amicitia an. Für Daniel Klausing steht ein ereignisreiches Jahr ins Haus: Kommenden Samstag werden er und seine Frau zum neuen Königspaar gekrönt. Im November proklamieren ihn die Karnevalisten der Ansteler Burgritter dann als Jungfrau "Daniel(a)" zum Mitglied des neuen Dreigestirns.

Der Dank des designierten Königspaars gebührt dem Zugkameraden Andreas Bühner. Der hatte gestern den Vogel mit dem zehnten Schuss abgeschossen, seinen Sieg jedoch dem Zugkameraden Daniel Klausing "abgetreten". Für das amtierende Königspaar Toni und Marlene Jordans endete das Schützenfest gestern Abend mit dem letzten großen Höhepunkt seiner Regentschaft: Beim Königsball gratulierte das Regiment den beiden mit einer zackigen Blumenparade.

Grund zur Freude hatten beim Schützenfest auch andere verdiente Mitglieder. Die höchste Auszeichnung erhielt Hans Nolden, der amtierende "König der Könige" der drei St. Sebastianus-Bruderschaften aus Nettesheim-Butzheim, Frixheim und Anstel. Diözesan- und Bezirksbundesmeister Wolfgang Kuck zeichnete den 79-Jährigen mit dem Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz aus, einer der höchsten Auszeichnungen, die der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zu vergeben hat. "Hans Nolden ist seit Jahrzehnten einer der größten Aktivposten der Bruderschaft", begründet Kuck die Verleihung. Hans Nolden betreue einmal wöchentlich die Senioren auf dem Schießstand, sei als Platzwart für das Festgelände an der Wyckgasse aktiv und betätige sich bei den Sebastianern auch als "Mädchen für alles" , so Kuck.

Mit dem Hohen Bruderschaftsorden zeichnete er Bernd Richter aus. Seit mehr als einem Jahrzehnt engagiert sich Richter auf mancherlei Feldern: Für die Stromversorgung am Schützenplatz zeichnet er ebenso verantwortlich wie für die Beleuchtung der Zugwege oder die Wartung und Pflege der elektrischen Anlagen der Bruderschaft. Gleiches gilt auch für die Illumination des Martinusparks während der "Konzerte im Park", die in Regie der St. Sebastianus-Schützen veranstaltet werden.

Quelle: S.M.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Januar 2016 um 09:45 Uhr
 
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