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Konzert im Martinuspark

Bei der Auflage der Veranstaltung im Jahr 2012 kündigte sich schon früh Regen im Martinuspark an. Foto: Jazyk, Hans (jaz)

„Konzert im Martinuspark“ kehrt 2020 zurück

Von Sebastian Meurer

Es war ein Event seinesgleichen und hatte das Zeug, eine der besten Freiluftveranstaltungen in der Gemeinde zu werden. Alteingesessene Rommerskirchener sprachen geradezu enthusiastisch von der besten Party, die sie unter freiem Himmel am Gillbach je erlebt haben.

Letztmals 2014 abgehalten, soll das „Konzert im Martinuspark“ 2020 wieder auf den Veranstaltungskalender zurückkehren. „Wir haben bereits einige Leute für die Organisation gefunden und unterstützen sie auch seitens des Vorstands, sagt Toni Jordans, Brudermeister der St. Sebastianus-Bruderschaft Nettesheim-Butzheim. Mit im Boot ist dabei auch sein Vorgänger Andreas Heinrichs, in dessen Amtszeit das bislang letzte Konzert fiel. Ein Termin steht (zumindest fast) fest: Gefeiert werden soll wie bisher freitags, dann allerdings im August, und zwar in genügend zeitlichem Abstand zum Ansteler Schützenfest, das traditionell am ersten September-Wochenende stattfindet.

Auch wenn viele Details derzeit noch offen sind, wollen Toni Jordans und seine Mitstreiter im Kern am bisherigen Konzept des „Konzerts im Park“ festhalten. Welche Musiker verpflichtet werden, steht derzeit noch nicht fest. Dass zumindest eine Gruppe aus Rommerskirchen zum Zuge kommen soll, ist durchaus möglich, wie Jordans verrät. In jedem Fall handelt es sich auch um eine Kostenfrage, über die der Bruderschaftsvorstand noch beraten muss.

Die bisherige Geschichte des erstmals 2008 abgehaltenen und, abgesehen von der damaligen Premiere, stets im Juni stattfindenden „Konzerts im Park“ war vor allem eine vom Regen geprägte. 2010, 2012 und 2014 führte zu später Stunde einsetzender Regen dazu, dass die von etlichen hundert Menschen besuchte Veranstaltung kurzerhand abgebrochen werden musste. Bei vielen Besuchern heute noch unvergessen ist der Auftritt der Band „ButzRock“, die 2014 dem Regen trotz nahezu voll Wasser gelaufener Bühne trotzte und ihren Auftritt unbeirrt durchzog. 2016 war die Neuauflage des bis dato im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Konzerts von A bis Z vorbereitet, bis sämtliche zur Verfügung stehenden Wetter-Apps Regen, so dass es schon vorab ins Wasser fiel.

Für den damals komplett neu gestalteten Martinuspark gleich neben der Pfarrkirche St. Martinus und deren altem Friedhof hatte die St. Sebastianus-Bruderschaft vor fast anderthalb Jahrzehnten eine Patenschaft übernommen. Schon bald kam der Gedanke eines neuen Fests auf, das es in dieser Form noch nicht gegeben hatte. Das Konzert entfaltete eine weit über Nettesheim-Butzheim hinaus reichende Anziehungskraft und lockte auch nicht wenige Gäste an, denen das Schützenwesen ansonsten eher fremd ist.

Zudem hält die Bruderschaft seither den Park in Schuss, macht ihn fit für den Frühling oder winterfest für die kalte Jahreszeit. Wie Toni Jordans ankündigte, werden in den kommenden Wochen etliche Freiwillige im Einsatz sein, um den Park durchzufegen und Unrat zu entsorgen.

Quelle: RP-Online